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28.10.2014 - Einf√ľhrung des Zentralen Personenstands- (ZPR) und Staatsb√ľrgerschaftsregister (ZSR): Massive √Ąnderungen ab 1.11.2014 f√ľr die Bev√∂lkerung
Mit 1. November 2014 tritt das vom Nationalrat beschlossene neue Zentrale Personenstandsregister (ZPR) sowie das Zentrale Staatsb√ľrgerschaftsregister (ZSR) in Kraft. Mit diesem Zeitpunkt werden alle bestehenden Geburten-, Ehe- und Sterbeb√ľcher abgel√∂st.

Dieser Umstand bedeutet eine norme Ver√§nderung und eine Vielzahl von Neuerungen, sowohl f√ľr die Standes√§mter und Staatsb√ľrgerschaftsevidenzen, als auch f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger. Mit 1. November werden n√§mlich s√§mtliche Daten aller √∂sterreichischen personenstandsf√§lle und Staatsb√ľrgerschaftsevidenzen √∂sterreichweit verwaltet, gespeichert und verarbeitet (√§hnlich dem ZMR - Zentrales Melderegister, das es seit 2001 gibt).

Nachdem die Daten√ľbernahmen aus den bestehenden und bestens funktionierenden Gemeidneprogrammen einerseits von einigen EDV-Dienstleistern in √Ėsterreich entweder gar nicht oder nur fehlerhaft bewerkstelligt werden konnten, bedeutet dies eine st√§ndige Kontrolle, Nacherfassung und Berichtigung dieser Daten in den n√§chsten Jahren, was wiederum einen enormen zus√§tzlichen Zeitaufwand neben der ohnehin umfangreichen Alltagsarbeit mit sich bringt.

Leider hat das auch Auswirkungen auf die Bev√∂lkerung. War die Ausstellung eines Staatsb√ľrgerschaftsnachweises bisher in ein (sofort) bis maximal zwei Tagen m√∂glich (dieser ist z.B. bei der erstmaligen Beantragung eines Reisepasses erforderlich), wird dies ab 1. November mindestens eine Woche in Anspruch nehmen.

Ebenso verh√§lt sich dies bei Sterbef√§llen, die nicht mehr prompt beurkundet werden k√∂nnen. Der Grund liegt daran, dass auch hier (wie bei Staatsb√ľrgerschaftsnachweisen) die Daten √∂sterreichweit abzugleichen sind bzw. von anderen zust√§ndigen Standes√§mtern kontrolliert, nacherfasst und freigegeben werden m√ľssen .

Bei geplanten Hochzeiten wird gebeten, k√ľnftig beim Standesamt eine Anmeldefrist von mindestens sechs Wochen einzuplanen, da eine Eheschlie√üung erst dann durchgef√ľhrt werden darf, wenn die Freigabe der Daten von allen betroffenen Geburts-, Vorehestandes√§mtern und Staatsb√ľrgerschaftsevidenzstellen erfolgt ist.

Wir bitten daher um Verst√§ndnis, wenn es ab 1. November 2014 bei der Bearbeitung von Personenstandsf√§llen zu l√§ngeren Wartezeiten kommen kann. Dies liegt wie gesagt NICHT im Einflussbereich der Marktgemeinde Lannach, sondern in der Einf√ľhrung der beiden √∂sterreichweiten Register (ZPR u. ZSR), welche durch das BM.I umgesetzt werden.

Trotz dieses derart komplexen neuen Registersystems √∂sterreichweit (mehrj√§hrige Produktionsphase und einj√§hrige Verschiebung) sind wir selbstverst√§ndlich bem√ľht, auch weiterhin eine rasche ABwicklung der Personenstandsf√§lle (inkl. Staatsb√ľrgerschaftsangelegenheiten) anzustreben. Leider sind wir jedoch ab 1. November auf zahlreiche Fremdbeh√∂rden und deren Freigaben angewiesen.
 
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